Vielen Dank für diese wunderbare Reise in ein unglaublich interessantes und beeindruckendes Land.
Schon der Service von Frau Watzlawczik am Telefon war immer mehr als freundlich. Sie machte es uns leicht, immer wieder auch wegen Kleinigkeiten nachzufragen, ohne das Gefühl zu haben, wir würden lästig.
Der Flug mit JAL war gut, der Service sehr freundlich. Wir hatten einen sehr angenehmen Langstreckenflug, der Sitzkomfort war für uns bei einer maximalen Größe von 1,78 m überraschend bequem. Schon bei der Buchung hatten wir vegetarisches Essen bestellt, was auch beim Flug serviert wurde, ohne dass wir noch einmal darauf aufmerksam hätten machen müssen. Durchgehend servierte Getränke und kostenlose Kopfhörer für das Bordprogramm waren enthalten und machten den Flug zu einem kurzweiligen Vergnügen.
Am Flughafen wurden wir von unserem sehr netten Reiseleiter abgeholt und zum Hotel gebracht. Die Hotels auf der ganzen Reise entsprachen im Großen und Ganzen unseren Vorstellungen.

Das Hotel in Tokio lag im Asakusa-Viertel, früher das führende Unterhaltungsviertel Tokios, heute am ehesten bekannt für seine Einkaufsmeile. Aber das Viertel liegt zentral und man erreicht alles sehr gut von dort aus. Die Ausflüge nach Roppongi mit der Auffahrt auf den Roppongi Hills Mori Tower, der Meiji Schrein mit der rituellen Reinigung, die Bootsfahrt aus dem Sumida, Kannontempel und die Fahrt mit der Metro waren genau das richtige Programm für Tokio. Ansonsten blieb auch noch genug Zeit, um allein auf Entdeckungsreise zu gehen. Allerdings muss man dafür auch ein bisschen abenteuerlustig sein, denn die fremden Zeichen und die fremde Sprache machen es einem nicht leicht. Wir haben einfach immer in großen Hotels nachgefragt und uns die Stationen auf japanisch auf einen Zettel schreiben lassen, den wir dann dem Taxifahrer gezeigt haben. Das war wirklich praktisch.
Die Reise ging weiter nach Kamakura zum Hasederatempel. Die kleinen Statuen, die zum Schutz der ungeborenen Kinder dienen, sind anrührend behängt mit heutigen Accessoires für Kleinkinder, Bärchen, Lätzchen und andere Spielsachen.

Danach der Fuji Hakone Nationalpark mit dem Ashisee, fast ein Schock, nach der großen Stadt Tokio nun in der Natur zu landen. Und es ist fast wie auf allen Fotos! Traumhaft schön.
Die Reise beinhaltete auch noch eine Fahrt mit dem Shinkansen. Man merkt gar nicht, wie schnell man in diesem Zug dahingleitet. Schön ist auch, dass der Shinkansen immer ziemlichb pünktlich ist, da er ein vom übrigen Schienenverkehr abgekoppeltes eigenes Schienennetz besitzt. Weit besser als bei uns mit dem ICE! In Himeji besichtigten wir die Burg des weißen Reihers, ein wunderschön auf einem Hügel gelegenes und feinst verziertes Bauwerk. Diewse Burg wurde schon einige Male als Filmkulisse verwendet, das berühmteste Beispiel ist hier wohl der James-Bond-Film "Man lebt nur zweimal".
In Hiroshima begegneten wir einem traurigen Kapitel Geschichte. Beim Atomdom schlug 1945 die erste Atombombe ein. Es dauerte eine Weile, bis wir wirklich begriffen, was hier geschehen ist. Von Nara, der ersten Hauptstadt Japans, ist uns eigentlich nur die riesige bronzene Buddhastatue in Erinnerung geblieben.

Unser letztes Ziel war Kyoto. Für uns die Stadt der Geishas. Nach einer Stadtrundfahrt hatten wir noch einen ganzen Tag für uns allein und machten uns nach dem Besuch des Philosophenwegs abends auf den Weg ins Altstadtviertel Gion.
Wir haben unsere Japan-Rundreise sehr genossen, das Land bietet von allem etwas, Kultur, Natur, Geschichte. Jede Station war gut gewählt und eine Reise wert. Die Hotels entsprachen unseren Vorstellungen, alle waren sauber und der Service sehr freundlich. Das Umsteigen in den Shinkansen machte die Reise abwechslungsreich und gleichzeitig haben wir einiges erlebt, was wir vielleicht auf anderen Reisen verpasst hätten, unter anderem die Fahrt mit der Metro, die man unbedingt einmal mitgemacht haben sollte. Vielen Dank noch einmal an Frau Watzlawczik, Sie waren uns schon in der Vorbereitungszeit eine große Hilfe und haben uns hervorragend auf unseren Urlaub eingestimmt.
von Angelika und Rudolf B.