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Australien: Mythos Meer und Metropolen

 
     
 
Nach langer Suche im Netz fanden wir bei Kiwi Tours eine Route für unsere Australien-Reise, die uns gefiel: Man blieb dabei mehrere Tage an einem Ort. Das war uns wichtig und wird nicht oft angeboten. Wir wollten lieber wenige Ziele genau kennen lernen als viele eigentlich gar nicht wirklich. Denn nichts kann uns mehr abschrecken als eine Reise, bei der man jeden Tag eine andere Stadt sieht und mehr mit Rumreisen beschäftigt ist als mit Anschauen.
In Frankfurt bestiegen wir den Flieger nach Singapur. Singapur SkylineDer Service von Qantas ist ausgezeichnet. Am Flughafen von Singapur werden wir von unserer Reiseleiterin begrüßt. Sie bringt uns erst einmal ins Rendezvous Hotel. Unser Zimmer ist klein, geschmackvoll und schlicht eingerichtet, aber leider sieht das Zimmer aus wie in jeder beliebigen Hotelkette. Der Courtyard, den man hier generell gern hat, ist nach oben offen. Unsere Reiseleiterin empfiehlt uns, noch ein wenig am Clifford Pier spazieren zu gehen und dort eine Bar aufzusuchen. Wir entscheiden uns für den wunderschönen Kolonialbau des Raffles Hotel. Singapur-Raffles HotelWir setzen uns an die Bar im Courtyard und beobachten das Treiben um uns herum. Die Spezialität hier: der Singapore Sling, der hier im Hotel erfunden wurde. Er ist ein süßlicher Cocktail, den wir gleich bestellen. Im Museum des Hotels kann man angeblich den Safe besichtigen, in dem die Originalhefte mit seinen Rezepten eingeschlossen sind. Derart gestärkt und um ein Stück von Singapurs Geschichte reicher spazieren wir zum Pier hinüber. Die Beleuchtung ist atemberaubend schön, wir schlendern entlang der vielen Restaurants und Bars an der Uferpromenade.
Bei der Stadtrundfahrt am nächsten Morgen kommt uns die Stadt schon etwas vertraut vor. Sehr spannend finden wir die Zahl der verschiedenen Religionen und Nationen, die hier friedlich zusammen leben und die man an jeder Ecke sieht. Singapur-Mount FaberVon der Gondelstation auf dem Faber Hill hat man eine gute Sicht, leider ist man hier nicht allein. Andere Touristen haben diese Stelle auch gefunden...
Am Abend geht unser Flug nach Sydney. Das Hotel Bayview Boulevard liegt sehr zentral. Wir können, obgleich es so früh ist, gleich in unsere Zimmer. Das ist ein wunderbarer Service. Meine Frau gesteht mir ein paar Stunden Schlaf zu, dann muss ich wieder hoch. Von unserem Zimmer aus haben wir einen schönen Blick auf die Stadt. Es ist schlicht eingerichtet, aber sehr geschmackvoll und gefällt uns besser als das Hotel in Singapur. Wir haben heute ganz gemütlich Zeit, die Stadt auf eigene Faust kennen zu lernen. Da wir wissen, dass wir morgen noch eine Stadtrundfahrt machen werden, haben wir unsere Reiseleiterin nach einem Tipp gefragt. Sie hat uns eine Harbour Bridge Klettertour Australien-Bridgeclimbingempfohlen. Dabei wird man in eine Klettermontur gesteckt und läuft dann die Harbour Bridge hinauf - auf den Scheitelpunkt des Stahlbogens. Uns hat es riesigen Spaß gemacht. Obwohl es nicht billig ist, würden wir es jedem empfehlen. Die Aussicht ist berauschend! Und man bekommt einen ersten Eindruck der Stadt.
Am nächsten Morgen, als wir die Stadtrundfahrt machten, kennen wir alle Gebäude schon von oben. Sydney ist eine Stadt voll positivem Lebensgefühl. Seine Bewohner sind freundlich und lachen viel, das hat uns gefallen. Nach zwei Tagen Sydney hatten wir uns noch für einen Ausflug in die Blue MountainsAustralien-Blue Mountains entschieden. Ein Kleinbus holt uns am Hotel ab. Der Fahrer ist ein lustiger Mann, der die ganze Fahrt über erzählt. Wir verstehen zwar nur die Hälfte, da sein Dialekt zu stark ausgeprägt ist. Aber wir merken, wie viel Spaß es ihm macht, Touristen seine geliebte Heimatstadt zu erklären. Unser erster Stopp ist der Featherdale Wildlife Park.Australien-Featherdale Wildlife Park Hier bekommen wir Koalas nicht nur zu sehen, wir können sie sogar anfassen. Die Blue Mountains sind beherrscht von dem Nebel, der von den ätherischen Ölen der Eukalyptusbäume abgegeben wird. Leider ist der weniger romantisch, als wir es uns vorgestellt haben, denn die Landschaft ist sehr schön, und er macht uns die Fotos doch ein wenig kaputt.
Während fast der ganze Rest der Gruppe am nächsten Tag zum Ayers Rock fliegt, bleiben wir noch einen Tag in Sydney. Wir wollen die Stadt richtig kennen lernen und machen uns noch einmal zu Fuß auf den Weg. Unsere Reiseleiterin hilft uns, für den Abend noch Karten für die Sydney Opera zu bekommen. Überhaupt wollen wir uns noch bei unserer Reiseleiterin bedanken. Sie hatte immer gute Tipps, war immer erreichbar und half uns in jeder Situation. Der Service auf dieser Reise war einwandfrei.
Unsere letzte Station ist Cairns. Australien-CairnsGleich auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel haben wir die Stadt ein klein wenig kennen lernen können. Dann können wir wieder selbst entscheiden, was wir mit dem Tag machen wollen. Auch hier ist das Hotel ganz ordentlich. Die Zimmer klassisch, schöner als man sie sich sonst bei einer Hotelkette wie den Novotels vorstellt. Doch es hält uns sowieso nicht lange dort. Zum Flanieren geht es erstmal in die Esplanade mit ihren über 100 Restaurants, Bars und Geschäften. Hier in Cairns wirkt alles ein wenig gelassener. Keine Hektik, kein Stress, dafür ist aber auch nicht viel los.
Der nächste Tag beschert uns eine Fahrt zum Great Barrier Reef. Australien-Great Barrier ReefDie Fahrt beginnt mit einem Reisebus, der zum gut 45 km südlich von Cairns gelegenen Mulgrave River fährt. Dort besteigen wir ein Schiff und setzen zur Normanby Island über. Die See ist ruhig und wir genießen die Fahrt.
Australien-Great Barrier Reef SchnorchelnMit Flossen und Taucherbrille ausgerüstet, begeben wir uns ins Wasser und geben uns ganz der Schönheit und Faszination dieses einmaligen Riffs und seiner Bewohner hin. Wir sehen verschiedene Fische und Korallen. Das Wasser ist klar und ruhig.
Insgesamt können wir nur zusammenfassen, dass diese Reise genau das war, was wir uns vorgestellt haben. Trotz der Fahrt mit einer Reisegruppe hatten wir viel Zeit für uns allein. Die Reiseleitung war immer bemüht, uns mit lustigen Geschichten über die besuchten Orte zu versorgen, nicht nur das 08/15-Zeug, das in jedem Reiseführer steht. Unsere Reiseleiterin konnte uns immer Tipps geben, die dem entsprachen, was wir suchten. Vielen Dank, Kiwi Tours, wir sind sicher Wiederkehrer.

Familie M. aus Freising
 
     
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