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Neuseeland und Australien: Erst Kiwi dann Koala

 
     
 
Wenn schon ans andere Ende der Welt, dann gleich richtig. Also sollte unsere Reise gleich Neuseeland und Australien beinhalten. Kiwi Tours führt solche Reisen schon seit über 20 Jahren durch, hier waren wir sicher, dass wir in guten Händen sind. Die australische Fluglinie Qantas brachte uns nach Neuseeland Christchurch TrambahnChristchurch, unsere erste Station in Neuseeland. Wir begannen gleich mit einer Stadtrundfahrt und wurden danach ins Hotel gebracht. Bei einem gemeinsamen Umtrunk machten wir die Bekanntschaft unserer Mitreisenden, mit denen wir die nächsten Wochen im Bus bleiben werden. Dann erkundeten wir noch ein wenig das Nachtleben der Stadt, eher besinnlich, in Neuseeland wird um 21 Uhr der Bürgersteig hochgeklappt. Was solls. Christchurch ist eine gemütliche 400.000-Einwohnerstadt mit einem sehr schönen Fluss, einem Botanischen Garten und schöne alte Gebäude.
Wir fuhren am nächsten Tag nach Süden. Dunedin hat ein ausgeprägt schottisches Flair. Da das Wetter nicht so sehr mitspielte, machten wir nur einmal Halt bei den Moeraki Boulders, den Teufelsmurmeln. Hier gibt es eine Menge Robben, Seelöwen und diverse Seevögel. Die großen Steinmurmeln, die über und über bewachsen sind, sind wirklich beeindruckend, manch sind in der Mitte auseinandergebrochen. Dunedin selbst ist ebenfalls eine entzückende Stadt, wie gesagt sehr schottisch. Hier soll es die steilste Straße der Welt geben. Kann sein. Die Gassen sind wirklich sehr steil und oft auch sehr eng, es gibt viele junge Leute hier und die Stimmung ist entspannt.
Wasserfall MilfordsoundWeiter geht die Fahrt nach Te Anau, das Trekking-Mekka von Neuseeland. Von hier aus kann man herrliche Ausflüge in die Fjorde des Milford Sound machen eine Meereszunge, wo das Wasser weit ins Landesinnere reicht. Auch hier hatten wir kein Glück mit dem Wetter, es nieselte leicht, und über allem hing ein leichter Nebel. So versteckte sich der Mitre Peak, doch trotz allem ist die Gegend eindrucksvoll. Wir machten eine Bootsfahrt und draußen in der Tasman See war das Wetter auf einmal vergessen, als um uns herum mindestens 20 Delphine spielten.
Queenstown von obenUnser nächster Halt war Queenstown, hier war das Bungy-Jumping zum ersten Mal ausprobiert worden. Heute ist Queenstown ein Freizeitsport-Mekka. Doch ganz im Gegenteil zu seinem flippigen Ruf ist es auch hier sehr ruhig und entspannt. Der Anteil an Touristen ist hier besonders hoch, hier kommt einfach jeder her, der nach Neuseeland reist. Wir fahren mit der Gondel auf den Berg, um den Blick von oben auf Queenstown zu genießen. Wir riskierten nur eine Fahrt mit dem Shotover Jet, einem kleinen, wendigen Boot, das ganz nah an die Felsen am Ufer fahren kann. Ein bisschen Adrenalin auch für uns, die wir sicher nicht Bungy springen würden.
Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Franz Josef zum berühmten Geltscher. Er reicht bis ins Tal hinunter. Über Nelson und Picton machten wir die berühmte Fährfahrt zur Nordinsel hinüber. Die Fahrt ist wirklich romantisch, die Landschaft rundherum wirklich großartig. Nur gut 400.000 Einwohner bewohnen die Hauptstadt Neuseelands, Wellington. Neuseeland Wellington Cable CarDamit ist es nach Auckland die zweitgrößte Stadt und liegt herrlich zwischen Bergen.Doch der ständige stramme Wind ist ziemlich kalt und hat der Stadt den Beinamen "Windy City" gegeben. Wir starteten einen Stadtspaziergang am Civic Square und fuhren auch mit der 100 Jahre alten Cable Car, die den Berg zum Botanischen Garten hochfährt.
Unsere Reise führte uns weiter ins heiße Herz der Insel nach Rotorua, die Geothermalregion Neuseelands. Hier besuchten wir das "Hell's Gate", wo es schon am Eingang dampfte und brodelte und uns mit einem nicht sehr leckeren Geruch nach faulen Eiern begrüßte. Im Inneren kann man dann die diversen Quellen und Schlammbecken und auch sehr hohe Geysire sehen. In Whakarewarewa kann man dann noch sehen, wie die Maori wirklich leb(t)en. Natürlich wurden wir mit einem traditionellen Maori-Tanz begrüßt, naja, hoffentlich machen sie das nicht nur für die Touristen. Dann bekommen wir noch das traditionelle, mit Hilfe der heißen Quellen gekochte Essen der Maori zu kosten, das Hangi. Auckland SkylineIn Auckland haben wir dann leider nur noch Zeit für eine Stadtrundfahrt, wobei uns die Stadt schon so gut gefallen hat, dass wir traurig waren, nicht mehr gesehen zu haben. Doch schon gings zum Flughafen, von wo wir nach Australien flogen. Wir landeten nach einem kurzen Flug in Melbourne. Diese Stadt haben wir total ins Herz geschlossen. Die vielen kleinen Cafés, Bars, Geschäfte und die Menschen, die so freundlich und entspannt waren. Eine großartige Stadt, die wir bei einer Stadtrundfahrt kennen lernten. Dann hatten wir hier noch genug Zeit, um allein auf Entdeckungstour zu gehen. Und das hat sich sehr gelohnt.
Unser nächstes Ziel war Sydney. Die Stadt hat knapp 4,5 Millionen Einwohner, und ist damit endlich mal eine wirkliche Großstadt hier unten. Sydney ist so schön und so lebenswert. Die Menschen sind freundlich und wir hatten viel Spaß beim Besteigen der Harbour Bridge. Australien Sydney Harbour BrigdeWir gingen in Chinatown Essen, und konnten endlich ein paar Besorgungen in einer der vielen großen Shoppingmalls machen. An unsere geplante Stadtrundfahrt schloss sich in Sydney eine Hafenrundfahrt an, was wunderbar war, weil der Anblick Sydneys vom Wasser aus einfach unvergleichlich ist. Und zum ersten Mal konnten wir einen Anflug von Nachtleben genießen. Es gibt richtig viele Bars und Clubs und wir verbrachten die meiste Zeit in der George Street, der Oxford Street und Kings Cross.
Australien - Ayers RockAm nächsten Tag ging es weiter zum Ayers Rock. Es war beeindruckend, den Berg schon von weitem wachsen zu sehen. Wir bekommen den Ayers Rock zweimal zu sehen, einmal bei Sonnenuntergang, dann noch einmal bei Sonnenaufgang. Aus Respekt vor den Ureinwohnern besteigen wir den Berg nicht, sondern spazieren nur einmal außenrum.
Australien Great Barrier ReefUnser letztes Ziel ist dann noch Cairns, ein guter Schluss, den Cairns liegt im besten Feriengebiet Australiens. Hier ist das Great Barrier Riff zum Greifen nah und auch sonst kann man einige Ausflüge in den Regenwald oder an den Strand machen. Mit einem Glasbodenboot sind wir zum Great Barrier Reef gefahren.
Mit dieser Reise haben wir uns einen lange gehegten Wunsch erfüllt. Die Reise war jeden Cent wert, auch wenn wir an machen Stationen gern noch länger geblieben wären. Wir hatten viel Spaß, haben viel gesehen, und haben mit vielen anderen Mitreisenden unserer Reisegruppe nette Bekanntschaften geschlossen. Die Organisation durch Kiwi Tours hat nichts zu wünschen übrig gelassen, wie wir erwartet haben, ist die Reise - ein Klassiker bei Kiwi Tours - perfekt organisiert. Danke, Kiwi, wir reisen sicher gern wieder mit euch.

Marcel B.
 
     
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