Liebes Team von Kiwi Tours, danke für eine großartige Reise, die wir nie vergessen werden. Darum hier eine kurze Zusammenfassung unserer Erfahrungen für alle, die sich ebenfalls für eine Reise nach Patagonien interessieren.

Mit dem Flugzeug ging es von Frankfurt nach Buenos Aires. Man sollte bei so einer Reise keine Fugangst haben, denn die meisten Strecken der Rundreise mussten wir mit dem Flieger zurücklegen aufgrund der weiten Entfernungen. Beim Check-In trifft man schon die ersten Mitreisenden der Reisegruppe, die man an den typischen Kofferanhängern von Kiwi Tours erkennen kann. Schon mal eine gute Idee.
Buenos Aires ist eine schöne und lebendige Stadt. Da Tango mich sehr interessiert, bin ich losgelaufen und habe versucht, etwas von diesem Tanz auf eigene Faust zu entdecken. Und wirklich, in einer Tanzschule ließ man mich hinein, um zuzusehen. Dort bekam ich die Adresse von einer Kneipe, in der abends immer Live-Musik gemacht und dazu Tango getanzt wurde. Es war ein berauschendes Erlebnis. Außerdem gab es von Kiwi Tours aus noch eine geplante Stadtrundfahrt, bei der man vom Bus aus die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen bekam. Alles in allem sicher ein Ort, der einen Besuch wert ist - und für Tangointeressierte natürlich allemal. Am nächsten Morgen brachte uns unser nächster Flug nach Trelew. Der Flug mit Aerolineas Argentinas war kurz und angenehm.

Von Puerto Madryn brachte man uns auf die Halbinsel Valdes. Hier gibt es eine Unmenge Vögel und andere Tiere, die hier geschützt leben. Doch ich wollte noch weiter raus und machte eine Whalewatching-Tour mit. Diese Meeresriesen sind so majestätisch, sie frei lebend zu sehen ist wirklich erhebend. Am Punta Tombo sahen wir außerdem noch die weltgrößte Pinguinkolonie. Unser nächster Halt war Ushuaia und wieder ging es erst einmal zum Flughafen. Wieder mussten wir einchecken, warten und fliegen. Vom Flughafen wurden wir dann erst einmal zum Hotel gebracht. Das Hotel war sauber und freundlich, wenn auch nichts Besonderes. Im Tierra del Fuego Nationalpark war es so still, dass man das Gefühl hatte, dass man selbst gleich viel ruhiger wurde. Das machte auch der Anblick der gigantischen Landschaft aus, in der man sich selbst so klein und unbedeutend fühlt. Wir besuchten die Stelle, an der die Panamericana, die in Alaska ihren Anfang nimmt, endet. Fast 18.000 Kilometer.

Von Ushuaia aus flogen wir weiter (was sonst?) nach El Calafate. Hier erwartete uns ein Ausflug zum Perito-Moreno-Gletscher. Schon, wenn man um die Ecke auf der Zufahrtsstraße kommt, bleibt einem bei diesem Anblick der Atem stehen. Die Landschaft übertraf alles, was ich von dieser Reise erwartet hatte! Der Gletscher ist gigantisch, die am vorderen Rand steil nach oben ragenden Spitzen glitzern hellblau in der Sonne. Ein Traum.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Puerto Natales, dem Ausgangspunkt für Touren in den Torres del Paine Nationalpark.

Der Park ist wunderschön, vor allem, wenn das Wetter mitspielt. Bei uns war das leider nicht so, aber wir machten das Beste daraus. Die nächste Strecke legten wir wieder - klar! - mit dem Flugzeug zurück. Von Puntas Arenas bis nach Santiago de Chile sind es über 3.000 km. Die Stadt Santiago de Chile ist sehr schön und immer wieder stößt man auf die Überreste der spanischen Kolonialzeit. Für mich war die Reise genau das, was ich mir vorgestellt hatte. Die Mitreisenden waren nett und ich war froh, dass ich eine fest organisierte Reise gewählt hatte, in der alle

Sehenswürdigkeiten dieser Region enthalten waren, da ich sie sonst gar nicht alle hätte sehen können. Kiwi Tours kann ich auf jeden Fall empfehlen, die Reiseleiter waren sehr nett und wussten auf alle Fragen eine Antwort. Die Reise war gut organisiert, die Hotels alle in Ordnung und vor allem sauber. Der Check-In für die Flüge wurde von den Reiseleitern organisiert, wir mussten uns um nichts kümmern als unser Handgepäck. So hatte ich mir das vorgestellt. Wenn auch das ewige Fliegen (und alles, was dranhängt) ein wenig genervt hat, war es doch die einzige Möglichkeit, all die schönen Dinge in einer Reise zu integrieren. Und wie wäre es in einem Bus gewesen? Dann hätte man viel Zeit im Auto verbracht. Auch nicht schöner. So wurden wir gleich zu den wichtigen Zielen geflogen und konnten die dann direkt genießen. Eine wunderbare Reise in eine unfassbar schöne Landschaft.
C. Doll