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USA-West: Faszination zwischen Pazifik und Canyon

 
     
 
Unsere Reise mit Kiwi Tours war ein großer Erfolg. Wir hatten uns für Kiwi Tours entschieden, weil wir im Internet so viele positive Meinungen gelesen hatten und auch gesehen hatten, dass der Münchner Veranstalter z.B. für seine Neuseeland-Reisen mit dem New Zealand Tourism Award 2008 ausgezeichnet worden ist. Dann können ja die übrigen Reisen auch nicht schlechter sein. Und das war auch so. Wir landeten nach einem angenehmen Flug mit Lufthansa in San Francisco. San Francisco Golden Gate BridgeDort wurden wir von einem netten Mitarbeiter von Kiwi Tours am Flughafen abgeholt und ins Hotel gebracht. Das Hotel war ganz schön, aber wir hatten nicht viel Zeit, denn gleich am nächsten Morgen begann unsere Busrundreise. Dafür mussten wir schon sehr sehr früh aufstehen. Als Langschläfer fiel uns das zwar schwer, aber es lohnt sich. Der Bus war komfortabel und groß, bot angenehm Platz für die Beine und auch die Reisegruppe, die wir an diesem Tag zum ersten Mal vollständig kennen lernten. Es war eine relativ große Gruppe von 31 Teilnehmern, das fanden wir zu Beginn nicht so schön, aber eigentlich war es ganz lustig, dadurch war man nicht nur von so wenigen Teilnehmern abhängig, die man dann vielleicht nicht mag. So fanden wir auf jeden Fall genug nette Mitreisende, mit denen wir dann den einen oder anderen Abend verbrachten.
Unsere erste Fahrt führte nach Monterey, das wir nach nur zweieinhalb Stunden erreichten. Monterey wurde durch einen Roman von John Steinbeck berühmt. Wir machten einen Spaziergang die Cannery Row entlang. Durch Carmel gings weiter entlang des Pazifik. Hier war einst Clint Eastwood Bürgermeister - wirklich ein Hansdampf in allen Gassen. Sehr schöne Häuser wechseln sich mit großen Villen ab. Wir fuhren weiter in Richtung Süden am Meer entlang. Dann bogen wir ab ins Landesinnere. Die Fahrt führte durch schöne grüne Weinanbaugebiete. In Santa Maria machten wir Halt für eine Nacht und fuhren dann am nächsten Tag weiter nach Santa Barbara. Santa Barbara ist ein reicher Ort. Am schönsten ist sein Strand, die Stadt hat viel spanische Kolonialbauten, die USA klauen ja gern von überall. Es herrscht eine entspannte Stimmung und wir konnten auch ganz großartig einkaufen. Am nächsten Tag fuhren wir entlang des Pacific Coast Highway nach Los Angeles. Die Stadt ist überwältigend. Nicht wirklich schön, aber facettenreich. Eine Stadtrundfahrt zeigte uns Hollywood, Beverly Hills, das Chinese Theatre, den Rodeo Drive und die Innenstadt von Los Angeles. USA-Los Angeles SonnenuntergangEs war beeindruckend. Unser nächstes Ziel war Calico Ghost Town, heute eine verlassene Stadt, aber in einem hervorragenden Zustand. Eine Geisterstadt, aber eigentlich müssen hier doch viele Hände tätig sein, sonst würde es hier nicht so sauber und perfekt aussehen. Das Interessanteste hier war ein Haus, das komplett aus Flaschen gebaut worden ist. Wir sind von hier aus weiter nach Laughlin gefahren, einem der vielen kleinen Ableger rund um Las Vegas. Nicht besonders interessant, eher ein Stopp auf einer langen Strecke. Bevor wir nach Las Vegas fuhren, machten wir auf dem Weg einen Schlenker. Auf der Fahrt zum Grand Canyon erlebten wir zum ersten Mal die gewaltige trockene Landstraße, die scheinbar ins Nichts führt. Die Landschaft ist trocken, am Wegesrand liegen nur wenige Häuser. Grand CanyonUnd dann der Grand Canyon, eine fast unglaubliche Landschaft. Der Desert View Drive bietet einige schöne Aussichtspunkte. Am nächsten Tag fuhren wir zum Lake Powell, einem der größten Stauseen der Welt. Da wir keine 120 Dollar für eine Bootstour zahlen wollten, entschieden wir uns für einen Spaziergang. Von hier ging es weiter zum Bryce Canyon Nationalpark. Die Landschaft sieht hier ganz anders aus. Immer öfter tauchen eigenartige Felsformationen auf. Von unserem Aussichtspunkt genossen wir den Blick auf die wunderschön leuchtenden Felsen. Wie ein großer Skulpturenpark sieht es hier aus. Wirklich sehenswert. Dann wieder eine ganz andere Landschaft im Zion Nationalpark. Hier sieht man hohe Canyons und massive Monolithen, die durch den Virgin River gebildet wurden. Vom Observation Point wurden wir mit einem tollen Blick über den gesamten Zion Canyon belohnt. Gern wären wir länger im Park geblieben, aber unser doch straffer Zeitplan für diese Rundreise bot keinen Spielraum. Dafür wurden wir mit einem weiteren Höhepunkt getröstet. USA Las VegasIn Las Vegas verbrachten wir unsern ersten Abend und den ganzen nächsten Tag allein. Wir machten einen Spaziergang am Strip, sahen die vielen berühmten Hotels und die Wasserspiele des berühmten Sprungbrunnens vor dem Bellagio Hotel. Natürlich statteten wir auch einem Casino einen Besuch ab. Eine tolle Stadt! Über Fresno fuhren wir dann weiter zum Yosemite Nationalpark, der erst im Jahr 1984 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurde. Er bezaubert mit beeindruckenden Felsen aus Granit und schönen Wasserfällen, vor allem die Yosemite Falls fanden wir sehr schön, sie sind die höchsten Wasserfälle in Nordamerika. Dann ging es wieder zurück nach San Francisco, für das wir nun endlich auch noch Zeit hatten. Diese Stadt wurde zu unserer Lieblingsstadt auf dieser Reise. Das Wetter war wunderbar, es gibt alte viktorianische Häuser, alles liegt auf diesen berühmten Hügeln. Ein Besucht führte uns auf die Golden Gate Bridge, wir machten eine Fahrt mit dem San Francisco Cable CarCable Car und haben China Town und die Fisherman's Wharf besucht. Ganz besonders fanden wir auch Golden Gate Park und die Steiner Street mit den bunten Häusern und den kleinen Vortreppen. Doch hier war unsere Reise dann auch schon zu Ende. Wir haben viel gesehen auf unserer eigentlich nur kurzen Reise, 2 Wochen waren wir unterwegs, aber es kam uns viel länger vor, weil wir so unglaublich viel gesehen haben. Die Gruppenreise war für uns eine sehr gute Möglichkeit gewesen, das Land kennen zu lernen, ohne selbst viel Aufwand zu haben.

Petra C.
 
     
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