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Botswana Elefanten

Namibia - Botswana - Victoria Falls "Der Zauber Afrikas" Termine 2020

  • Neue Selbstfahrerreise 2020
  • Mietwagenrundreise ab Windhoek bis Victoriafalls
  • Erleben Sie Namibia und Botswana hautnah
  • Die atemberaubende Kalahari Wüste
  • Erkunden Sie die beeindruckende Flora & Fauna des Okavango Deltas
  • Wildreichstes Naturreservat des Landes – Chobe Nationalpark
  • UNESCO-Weltnaturerbe – die atemberaubende Victoriafälle
Termine: Januar 2020 - Dezember 2020
12 Tage | ab 4.325 €
Zebras im Fluss

Namibia - Botswana - Victoria Falls "Abenteuer Afrika" Termine 2020

  • Neue Termine für 2020
  • Garantierte Durchführung ab 2 Personen
  • Busrundreise ab Windhoek bis Victoria Falls
  • Ausgiebige Pirschfahrten im Etosha Nationalpark
  • Menschen, Tiere und viel Natur im grünen Caprivi
  • Kanu-Fahrt auf dem Chobe River
  • Tierbeobachtungen zu Wasser und zu Land im Chobe Nationalpark
  • Den einmaligen Kontrast zwischen dem trockenen Etosha Nationalpark und der fruchtbaren Zambezi Region entdecken
  • UNESCO-Weltnaturerbe – die Victoria Wasserfälle
  • Das wahre Afrika erleben!
Termine: Januar 2020 - Oktober 2020
12 Tage | ab 2.930 €
Löwenmutter

Botswana "Abenteuer Zeltsafari" Termine 2020

  • Neue Termine für 2020
  • Garantierte Durchführung ab 2 Personen
  • Kleingruppe mit max. 7 Personen
  • Jeep- und Flugsafari ab Maun bis Kasane
  • Private, exklusive Zeltcamps innerhalb der Nationalparks
  • Den „Big 5“ hautnah bei aufregenden Pirschfahrten begegnen
  • Wildreichstes Naturreservat des Landes – Chobe Nationalpark
  • Entdeckung der Ausläufer des Okavango Deltas mit dem Mokoro
  • Botswana aus der Vogelperspektive – Flug über das Okavango Delta
  • Atemberaubende Bootstour auf dem Chobe River
Termine: Januar 2020 - Dezember 2020
11 Tage | ab 3.395 €
12702,22431,23771
22431,23771,12702
23771,12702,22431

Länderinformationen Botswana

+  Überblick

Offizieller Staatsname

Republik Botswana.

Hauptstadt

Gaborone.

Geographie

Botswana grenzt im Norden an Sambia, im Nordosten an Simbabwe, im Süden an Südafrika und im Westen an Namibia. Das unfruchtbare Tafelland der Kalahari nimmt nahezu die gesamte Landesfläche ein. Etwa ein Fünftel des Landes besteht aus Nationalparks. Im Norden liegt das faszinierende Okavango-Becken mit dem Moremi-Tierschutzgebiet und dem Chobe-Nationalpark, im äußersten Südwesten der Gemsbok-Nationalpark und in der Landesmitte das Central Kalahari Game Reserve. Die Vegetationsveränderungen während der Regenzeit sind besonders in der Makgadikgadi-Salzpfanne und im Okavango-Delta auffallend. Nach heftigen Regengüssen verwandelt sich das Okavango-Delta in eines der wildesten und schönsten Naturschutzgebiete Afrikas.

Staatsform

Präsidialrepublik (im Commonwealth), seit 1966. Verfassung von 1966, letzte Änderung 1997. Zweikammerparlament: Nationalversammlung (47 Sitze) und beratendes House of Chiefs (15 Sitze). Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1966 (ehemaliges britisches Protektorat).

Staatsoberhaupt

Mokgweetsi Masisi, seit April 2018.

Regierungschef

Mokgweetsi Masisi, seit April 2018.

Netzspannung

230 V, 50 Hz. Zwei- und dreipolige Stecker; 15-13 Amp-Steckdosen.

Sprache

Englisch dient als offizielle Amtssprache. Landessprachen sind Setswana und andere Bantu-Sprachen.

Religion

Überwiegend Naturreligionen (85 %), Christen (15 %), daneben muslimische und hinduistische Minderheiten.

Ortszeit

Central Africa Time: MEZ +3

+  Vertretung

Honorarkonsulat der Republik Botsuana

(+43) (01) 587 96 16.
Linke Wienzeile 4, A-1060 Wien, Austria
Mo, Mi, Fr 09.00-13.00 Uhr, nur nach telef. Vereinbarung. 


Botschaft der Republik Botsuana

(030) 887 19 50 12.
Lennestraße 5, D-10785 Berlin, Germany
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.


Botschaft der Republik Botsuana

(+32) (02) 735 20 70, 735 61 10.
Avenue de Tervuren 169, B-1150 Brüssel, Belgium
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.15-17.00 Uhr.
http://www.botswana-brussels.com

Botschaft der Republik Botsuana

(022) 906 10 60
Rue de Lausanne 80, CH-1202 Genève, Switzerland


+  Einreisebetimmungen

Pass erforderlich Visum erforderlich Rückflugticket erforderlich
Türkei Ja Nein Ja
Andere EU-Länder Ja Nein Ja
Deutschland Ja Nein Ja
Schweiz Ja Nein Ja
Österreich Ja Nein Ja

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass mit Lichtbild oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

AchtungPersonen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine ungekürzte bzw. vollständige und beglaubigte Geburtsurkunde im Original vorweisen, aus der beide Eltern hervorgehen. Ist die Geburtsurkunde nicht in englischer Sprache, benötigt man zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung. Empfehlenswert ist eine internationale Geburtsurkunde, die im Original vorgelegt wird. 

Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, benötigen außerdem eine Zustimmungserklärung (eidesstattliche Versicherung („affidavit“), Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) des anderen Elternteils oder eine Bescheinigung darüber, dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).
Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche Versicherungen („affidavit“), Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.
Allein reisende Minderjährige benötigen über die Bescheinigung / Zustimmungserklärung hinaus die Kontaktdaten und eine Passkopie derjenigen Person, zu welcher der Minderjährige nach Botsuana reist.
Wird der/die Minderjährige nur von der Mutter begleitet und in der Geburtsurkunde des Kindes wird nur die Mutter erwähnt, wird keine Zustimmungserklärung des Vaters benötigt.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen für einen Aufenthalt von max. 90 Tagen sind u.a. die Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder;

(b) Schweiz und

(c) Türkei.

Visakosten

Touristen-Visum: 50 €.

Visagültigkeit

Maximal 90 Tage.

Visaarten

Einreisevisum (einfach und mehrfach).

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und den Flughafen nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Visaantrag

Persönlich oder postalisch bei der Botschaft in Brüssel (s. Kontaktadressen). Reisepässe müssen persönlich oder von einem Boten bei der Botschaft abgeholt werden.

(a) 1 Antragsformular.
(b) 2 Passfotos.
(c) Gebühr, Kopie der Überweisung.
(d) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist, sowie Kopie des Reisepasses.
(e) beglaubigte Kopie des Reisepasses.
(f) Bescheinigung des Reisebüros/der Fluggesellschaft über bezahltes Rückflugticket/bezahlte Hotelaufenthalte, Reiseroute.
(g) Kopie des Rückflugtickets.
(h) bei Geschäftsreisen Einladungsschreiben der botswanischen Firma.

(i) bei Privatbesuchen Einladungsschreiben sowie Aufenthaltserlaubnis des Gastgebers.

(j) bei Privatbesuchen legalisierte Kopie des Personalausweises / Arbeitserlaubnis / Aufenthaltsgenehmigung des Gastgebers.

Soll der visierte Reisepass postalisch zugestellt werden, ist dies nur durch einen vorab bezahlten Kurierdienst möglich.

Bearbeitungsdauer

Ca. 4 Wochen.

Temporärer Wohnsitz

Wer sich länger als 90 Tage im Land aufhalten möchte (sowohl bei visumpflichtigem als als bei visumfreiem Aufenthalt), muss eine Aufenthaltsgenehmigung und/oder Arbeitserlaubnis beantragen. Nähere Auskunft von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen) oder Beantragung direkt bei: Immigration and Passport Control Officer, PO Box 942, Gaborone.

 

+  Geld

Währung

1 Pula = 100 Thebe. Währungskürzel: P, BWP (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Pula; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 Pula sowie 50, 25, 10, und 5 Thebe. Zum 10. Unabhängigkeitstag wurden Gold- und Silbermünzen geprägt, die ebenfalls legale Zahlungsmittel sind.

Geldwechsel

Es empfiehlt sich, Geld gleich bei Ankunft am Flughafen oder in einer Bank der Hauptstadt umzutauschen, da es außerhalb der größeren Städte kaum Möglichkeiten zum Geldwechsel gibt.

Kreditkarten

Gängige Kreditkarten wie Eurocard, Mastercard, Visa, American Express und Diners Club werden im ganzen Land von den meisten Hotels, Geschäften, Safari-Veranstaltern und Restaurants akzeptiert. Geschäfte und Tankstellen in abgelegenen Gebieten akzeptieren jedoch nur Bargeld. Einzelheiten vom Aussteller der jeweiligen Kreditkarte. 

Geldautomaten

Bankkarten

Mit der Kreditkarte mit dem Maestro-Symbol und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Pro Tag und Tage kann meist ein maximaler Betrag in Höhe von 100-500 € abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol in den großen Städten genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Größere Städte sind ausreichend mit Geldautomaten bestückt, in den letzten Tagen des Monats kann es an den Automaten jedoch zu Geldengpässen kommen.

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks können in Botswana in Gaborone bei zwei Wechselstuben (American Express Foreign Exchange) eingelöst werden. 

Wechselkurse

  • 1.00 EUR = 11.29 BWP
  • 1.00 GBP = 13.40 BWP
  • 1.00 USD = 10.82 BWP

Devisenbestimmungen

Einfuhr von Landeswährung und Fremdwährungen unbeschränkt, Deklarationspflicht (auch für Reiseschecks). Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist bis in Höhe der deklarierten Beträge erlaubt. Ausfuhr der Landeswährung bis 50 P.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr.

 

+  Zollfrei einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Botswana eingeführt werden:

200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);
2 l Wein und 1 l alkoholische Getränke (Personen ab 18 J.);
250 ml Eau de Toilette und 50 ml Parfüm;
andere Waren im Wert von bis zu 3000 UA (ca. 174 €).

Einfuhrverbot

Plastiktüten aller Art, Drogen aller Art und pornografische Erzeugnisse. Waffen und Munition müssen bei der Einreise deklariert werden; außerdem wird eine Einfuhrgenehmigung vom Director of Commerce and Consumer Affairs (Private Bag 00252, Gaborone) benötigt. Diese wird auf 4 Wochen begrenzt. Waffen dürfen nur für Jagdzwecke eingeführt werden. Weitere Auskünfte sind erhältlich beim Botswana Unified Revenue Service (www.burs.org.bw/index.php).

 

+  Gesetzliche Feiertage

Feiertage

01.01.2019 Neujahr
19.04.2019 Karfreitag
22.04.2019 Ostermontag
01.05.2019 Tag der Arbeit
30.05.2019 Christi Himmelfahrt
01.07.2019 Seretse Khama-Tag
15.07.2019 Tag des Präsidenten
30.09.2019 Unabhängigkeitstag Botswanas
25.12.2019 Weihnachten

 

+  Gesundheit

Übersicht

In Gaborone, Francistown, Kanye, Molepolole, Mochudi, Maun, Serowe, Mahalapye, Lobatse, Selebi-Phikwe, Ramotswa, Jwaneng und Orapa sowie in kleineren Orten gibt es Krankenhäuser. Allerdings ist mit Engpässen in der medizinischen und medikamentösen Versorgung zu rechnen. Die Krankenversorgung und Medikamente sind in den staatlichen Krankenhäusern kostenlos.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Apotheken gibt es in allen größeren Städten.

Impfungen

Erkrankung Besondere Vorsichtsmaßnahmen Gesundheitszeugnis erforderlich
###erkrankung### Nein
###erkrankung### Ja -
###erkrankung### 2 -
###erkrankung### 1
###erkrankung### 3 -

Impfvorschriften können sich kurzfristig ändern. Bitte holen Sie im Zweifelsfall rechtzeitig ärztlichen Rat ein.

Hinweis

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird verlangt von Reisenden, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben.
[2] Vorbeugender medikamentöser Malariaschutz ist ganzjährig in der nördlichen Hälfte des Landes erforderlich. Ein erhöhtes Malariarisiko besteht von November bis Mai/Juni in den nördlichen Landesteilen in den Regionen Boteti, Chobe, Ngamiland, Okavango und Tutume. Die vorherrschende gefährlichere Art Plasmodium falciparum (90 %) soll chloroquinresistent sein. Mittleres Risiko besteht von Juli bis Oktober in den Distrikten Boteti, Chobe, Kasane, Ngamiland, Okavango und Tutume. Die südliche Hälfte des Landes und Gaborone sind malariafrei.
[3] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Sonstige Risiken

Bilharziose-Erreger kommen v.a. entlang des Okawango vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Die UV-Strahlung ist in Höhenlagen (1000 m ü. d. M.) sehr hoch und kann zu Hautschäden führen. Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung und Sonnenschutzmittel (LSF > 20) ist daher unbedingt erforderlich.

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A, Hepatitis B ist hochendemisch. Eine Hepatitis A- und B-Schutzimpfung wird generell empfohlen.

Botswana gehört zu den Ländern mit einer sehr hohen HIV/Aids-Durchseuchung. Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen sollten sich vor allem jene Reisende impfen lassen, die einen Langzeitaufenthalt planen, engen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung haben und vorwiegend in der Trockenzeit reisen.

Die Schlafkrankheit stritt sporadisch in den Okawango-Sümpfen auf. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.

Die Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Botswana gehört zu den Ländern mit dem höchsten Vorkommen von Milzbrand (Anthrax). Vorsicht beim Umgang mit kranken Tieren, Verzehr von Fleisch nur ausreichend gegart.

Sonstige Risiken

Bilharziose-Erreger kommen v.a. entlang des Okawango vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Die UV-Strahlung ist in Höhenlagen (1000 m ü. d. M.) sehr hoch und kann zu Hautschäden führen. Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung und Sonnenschutzmittel (LSF > 20) ist daher unbedingt erforderlich.

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A, Hepatitis B ist hochendemisch. Eine Hepatitis A- und B-Schutzimpfung wird generell empfohlen.

Botswana gehört zu den Ländern mit einer sehr hohen HIV/Aids-Durchseuchung. Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis kommen vor. Um sich zu schützen sollten sich vor allem jene Reisende impfen lassen, die einen Langzeitaufenthalt planen, engen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung haben und vorwiegend in der Trockenzeit reisen.

Die Schlafkrankheit stritt sporadisch in den Okawango-Sümpfen auf. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.

Die Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Botswana gehört zu den Ländern mit dem höchsten Vorkommen von Milzbrand (Anthrax). Vorsicht beim Umgang mit kranken Tieren, Verzehr von Fleisch nur ausreichend gegart.

 

+  Reiseverkehr International

Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft Air Botswana (BP) (Internet: www.airbotswana.com) verkehrt nur innerhalb Afrikas. Flugverbindungen von Europa gehen über Johannesburg, Windhoek, Harare und Victoria Falls. South African Airways (SA) (Internet: www.flysaa.com) und Air Botswana (BP) bieten Flüge von Johannesburg und Harare nach Botswana an.

Bus/PKW

Die Straßen folgen in etwa den Bahnstrecken und verbinden Botswana mit Südafrika, Simbabwe und Namibia. Als Folge der außergewöhnlich starken Regenfälle muss bei Reisen über Land mit Behinderungen wegen zerstörter Infrastruktur gerechnet werden. Informationen über Grenzübergänge sind auf der Internetseite des Botswana Tourism Board unter „Travel Information“ erhältlich (www.botswanatourism.co.bw).

Bus:
Regelmäßige Busverbindungen bestehen zwischen Gabarone und Johannesburg (Südafrika). Busse fahren auch nach Namibia und Simbabwe.

Maut:
Am Grenzübergang werden Mautgebühren verlangt.

Bahn

Es gibt gute Bahnverbindungen nach Südafrika (Johannesburg – Mafikeng – Ramathlabama – Gaborone) und Simbabwe (Francistown – Bulawayo, Fahrzeit: 6 Std.). Tagsüber verkehren Züge zwischen Lobatse und Francistown, und nachts gibt es eine Verbindung nach Bulawayo (Fahrzeit Gaborone – Bulawayo: 20 Std.).

Der südafrikanische Blue Train (mobiles Luxushotel) (Internet: www.bluetrain.co.za) fährt über Botswana nach Simbabwe. Der Grenzübertritt nach Simbabwe wird teilweise durch langwierige Formalitäten verzögert; dies gilt auch für Reisen von/nach Südafrika.

Botswana ist am Bau der Limpopo-Eisenbahnstrecke von Simbabwe nach Mosambik beteiligt, so dass zukünftig weitere Verbindungen zur Verfügung stehen werden. Die Erweiterung des Streckennetzes nach Namibia ist ebenfalls geplant.

Schiff

Eine Autofähre verkehrt auf dem Sambesi-Fluss zwischen Botswana und Sambia.

 

+  Reiseverkehr National

Flugzeug

Es gibt Flughäfen in Francistown, Ghanzi, Jwaneng, Kasane, Maun, Pont Drift und Selebi-Phikwe. Die nationale Fluggesellschaft Air Botswana (BP) (Internet: www.airbotswana.com) verbindet das südafrikanische Johannesburg mit Francistown und Kasane.
Folgende Charterfluggesellschaften fliegen zu Lodges in Botswana und bieten Rundflüge an: Delta Air (Internet: www.okavango.bw/air.html), Mack Air (Internet: www.mackair.co.bw), Moremi Air Services (Internet: www.moremiair.com), Northern Air, Sefofane (Internet: www.sefofane.com), Wildlife Helicopters und Kalahari Air Services (Internet: www.kalahariair.co.bw).

Bus/PKW

Die folgenden Hauptverbindungsstraßen sind asphaltiert:

– Ramatlabama – Lobatse – Gaborone – Francistown – Kazangula;
– Francistown nach Ramaquebane (Grenze nach Simbabwe);
– Trans-Kalahari: Lobatse – Kanye – Iwaneng – Ghansi bis zum Grenzübergang Mamuno (Namibia);
– Gaborone – Molepolole – Letlakeng;
– Serule – Selebi – Phikwe;
– Palapye – Serowe;
– Francistown – Orapa – Maun

Neben den geteerten Straßen gibt es Schotter- oder Sandpisten. Der Bau von Schnellstraßen ist geplant. In abgelegene Gegenden sollten Benzinreserven und mindestens 20 l Trinkwasser mitgenommen werden. Ist eine Safari ohne Führer geplant, sollte man sich vorher ausreichend informieren.

Fernbus:
Zwischen Gaborone und Francistown sowie von Francistown nach Nata und Maun verkehren Busse. Der Bus von Francistown nach Maun verkehrt täglich (Fahrzeit ca. 6 Std.). Nach Johannesburg fahren täglich Minibusse.

Taxis
findet man in allen größeren Städten.

Mietwagen
gibt es in Gaborone, Francistown, Kasane oder Maun. Für viele Regionen braucht man Allradantrieb. Der Tank sollte immer mindestens halbvoll sein, da Entfernungen zwischen den einzelnen Städten groß sind. Die Höchstgeschwindigkeit außerhalb von Ortschaften beträgt 120 km/h, 60 km/h innerhalb von geschlossenen Ortschaften und 40 km/h in Nationalparks. Geschwindigkeitsdelikte werden mit hohen Geldstrafen belegt. Auf Vieh und Wildtiere sollte geachtet werden. Das Unfallrisiko ist nach Einbruch der Dunkelheit hoch. Linksverkehr und Anschnallpflicht.

Unterlagen:
Ein internationaler Führerschein ist nicht unbedingt erforderlich, jedoch empfehlenswert. Bei Aufenthalten von über sechs Monaten muss man sich einen botswanischen Führerschein besorgen.

Stadtverkehr

Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel außer Sammeltaxis und Minibusse mit festgesetzten Fahrpreisen. Wer ein Taxi nicht mit anderen Fahrgästen teilen möchte, muss mit höheren Fahrpreisen rechnen. Es empfiehlt sich in diesem Fall, den Fahrpreis vor der Abfahrt auszuhandeln.

Bahn

Züge verbinden Lobatse mit Francistown über Gaborone, Pilane, Mahalapye, Palapye und Serule. Das Streckennetz wird erweitert. Kinder unter 7 Jahren reisen kostenlos, von 7-11 Jahren zum halben Preis.

 

+  Wirtschaftsprofil

Umgangsformen

Leichte Tropenkleidung. Geschäftszeiten: April – Okt.: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr. Nov. – März: Mo-Fr 07.30-16.30 Uhr. Behörden: Mo-Fr 07.30-16.30 Uhr ganzjährig.

Kontaktadressen

Botswana National Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer)
Private Bag 004, BW-Gaborone
Tel: 35 92 92.

Botswana Conference and Exhibition Centre
Private Bag, Post Box 20344, BW-Gaborone
Tel: 35 26 77.

 

+  Land & Leute

Essen & Trinken

In größeren Städten gibt es Restaurants und Bars, meist in Hotels. Die meisten Safari-Lodges und Safari-Camps haben auch Bars und Restaurants, aber das Essen ist außerhalb der größeren Hotels und Restaurants recht einfach.

Sitten & Gebräuche

Tradition spielt eine große Rolle, Besucher sollten die für Europäer teils ungewöhnlichen Sitten respektieren. Auf dem Land ist man nicht an Touristen gewöhnt. Legere Kleidung ist üblich. Fotografieren: Flughäfen, offizielle Gebäude und militärische Anlagen sollten nicht fotografiert werden. Wer Personen fotografieren möchte, sollte vorher um Erlaubnis bitten. Trinkgeld: In Städten ca. 10%.

Einkaufen

Beliebte Souvenirs sind Holzschnitzereien, handgewobene Textilien, Korbwaren und Schmuck. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. Allg. Mo-Fr 08.30-13.00 und 14.00-17.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr.

 

+  Klima

Beste Reisezeit

In der Regenzeit im Sommer (November – März) sehr heiß mit Platzregen und heftigen Gewitterschauern; im Winter (Mai – September) trocken und kühler, besonders nachts deutliche Temperaturabsenkung. Die jährliche Niederschlagsmenge nimmt nach Westen und Süden hin ab.

 

+  Urlaubsorte & Ausflüge

Francistown

Francistown, die zur Zeit des
Goldrausches im 19. Jahrhundert gegründete Industriestadt am
Zusammenfluss des Tati und Inchwe, ist Ausgangspunkt für Besucher der
Okavango-, Moremi- und Chobe-Reservate und wird von Air Botswana von Gaborone aus angeflogen. Sehenswert ist das Supa-Ngwao Museum.

Gaborone

Die Hauptstadt liegt im Südosten des Landes. Sehenswert ist das ausgezeichnete Nationalmuseum (Di-Fr: 08.00-18.00 Uhr, Sa-So: 09.00-17.00 Uhr) mit seinen historischen und völkerkundlichen Sammlungen. Neben den interessanten und ständig wechselnden Ausstellungen werden dort auch verschiedene Symposien und Kongresse veranstaltet. Im Museum erhält man außerdem eine außerordentlich hilfreiche und vielfältige Broschüre über Gaborone. Der Botswana-Room in der Universitätsbibliothek ist ausschließlich Veröffentlichungen über das Land vorbehalten. Es gibt mehrere schöne Kunstgewerbeläden und Märkte, auf denen Lederartikel, Keramik- und Korbwaren sowie handgewebte Stoffe angeboten werden.

Ausflüge

Der Gaborone Dam auf dem Notwane-Fluss in der Nähe der Hauptstadt bietet gute Wassersportmöglichkeiten. Einen Besuch lohnt auch der Gaborone Game Park außerhalb der Stadt, wo man Nashörner und Antilopen sehen kann. Wer sich für einheimisches Kunstgewerbe interessiert, kann Tagesausflüge nach Odi, Thamaga und Pilane unternehmen. Ein Besuch der Weberei in Lentswe-La-Udi, nördlich von Gaborone, ist besonders zu empfehlen. Handarbeiten kosten hier nur einen Bruchteil der Stadtpreise und die Einnahmen kommen den Kunsthandwerkern direkt zugute. Mochudi, ebenfalls nördlich von Gaborone, ist die Regionalhauptstadt des Bakgatla-Stammes. Im Phuthadikabo-Museum können Besucher die Geschichte der Bakgatla kennen lernen.

Francistown, die zur Zeit des Goldrausches im 19. Jahrhundert
gegründete Industriestadt am Zusammenfluss des Tati und Inchwe, ist
Ausgangspunkt für Besucher der Okavango-, Moremi- und Chobe-Reservate
und wird von Air Botswana von Gaborone aus angeflogen. Sehenswert ist das Supa-Ngwao Museum.

Nationalparks

Die ursprüngliche Natur macht Botswana zu einem der reizvollsten Reiseländer Afrikas. Das Land besteht aus rund 80% Halbwüste mit vielen abgelegenen Gegenden mit reicher Tierwelt. Für den Besuch vieler Nationalparks wird eine Gebühr verlangt. (Für Reservierungen: Parks and Reserves Reservation Office, PO Box 131, Gaborone (Tel: 580 774; Fax: 580 775; E-Mail: dwnp@gov.bw; Internet: www.gov.bw/tourism).

Die schönste Region ist das etwa 15.000 qkm große Okavango-Becken im Nordwesten, das zwischen Juni und September einfach von Maun zu erreichen ist. Die Stadt ist Ausgangspunkt für alle Safaris in die Naturschutzgebiete und das Okavango-Delta, in dem es neben der vielfältigen und abwechslungsreichen Flora 36 Säugetier-, 80 Fisch- und 200 Vogelarten gibt. Das Delta entstand durch eine Veränderung der Erdoberfläche, die das Flusssystem aus dem ursprünglichen Tal verdrängte und das größte Binnenlanddelta der Welt bildete. Das Becken besteht aus einem riesigen Netz von schmalen Wasserwegen, die in Lagunen übergehen. Das Papyrus-Schilf der Gewässer ist so dicht, dass die nördliche Gegend nur mit dem Mokoro (Einbaum) befahrbar ist. Man kann Krokodile, Nilpferde, Elefanten, Zebras, Giraffen und hunderte exotischer Vogelarten in freier Wildbahn beobachten. Zahlreiche Safari-Camps liegen in den Sümpfen: darunter Island Maun Safari Lodge, Crocodile Camp, Jedibe, Xigera und Okavango River Lodge. Im Island Safaris gibt es einen Swimmingpool und regelmäßige Filmvorführungen.
Eines der schönsten und faszinierendsten Tierschutzgebiete im südlichen Afrika ist das 1812 qkm große Moremi-Wildreservat im äußersten Nordosten des Okavango-Beckens. Es gibt komfortable Unterkünfte wie Mombo Camp, Kwara, Chitabe und Duba Plains. Die Straßen sind allerdings schlecht befahrbar. Es besteht zudem ein Malariarisiko. Das für Großwild-Safaris (Büffel, Elefanten, Giraffen, Zebras, Leoparden und Löwen) bekannte Chief’s Island im Moremi-Reservat kann man mit dem Flugzeug oder Mokoro erreichen; in Xaxaba gibt es ein Zeltcamp.
Wer Maun mit dem Kanu oder Boot und einem Führer verlässt, kann die Lagunen Xakanaxa, Gcobega und Gcodikwe besuchen oder durch das weit verzweigte Netz der Wasserwege zum ca. 300 km nordwestlich gelegenen Shakawe in der Nähe der angolanischen Grenze fahren.
Die Gcwihaba-Höhlen mit ihren atemberaubenden Stalaktiten sind 240 km von Tsau entfernt. Der Name bedeutet »Hyänenloch« in der Quingsprache der Buschmänner.
Die Tsodilo Hills liegen nördlich des Okavango-Beckens in der Nähe des zu Namibia gehörenden Sambesi (ehemals Caprivi-Zipfel). Hier gibt es über 1700 Felsmalereien, hauptsächlich Tierszenen. Es wird vermutet, dass sie von Vorfahren der Basarwa- und Bantuvölker stammen, die diese Hügel heute noch »Mann, Frau und Kind« nennen. Ähnlichkeiten mit Felsmalereien in Simbabwe, Tansania, Südafrika und Lesotho sind auffallend. Die Hügel können per Flugzeug oder Auto erreicht werden, es gibt jedoch keine Campingplätze und kein Süßwasser. Man muss Wasser, Lebensmittel und Benzin mitnehmen.
Die Tierwelt des ca. 11.700 qkm großen Chobe-Nationalparks ist außerordentlich vielfältig. Eine der Hauptattraktionen sind die über 70.000 Elefanten und die weißen Nashörner, die sich nachmittags auf ausgetretenen Pfaden zur Tränke am Chobe-Fluss aufmachen. Am Flussufer sieht man Büffelherden, Nilpferde, Kudus und grazile Impalas. Mit Ausnahme bestimmter Teile, die in der Regenzeit (November – April) geschlossen sind, ist der 10 km von Kasane entfernte Park ganzjährig geöffnet. Zwischen Mai und September ist ein Besuch besonders lohnenswert, da man täglich tausende von Tieren beobachten kann. Die luxuriöse Cresta Mowana Safari Lodge am Chobe-Fluss ist eine ideale Basis für die Erkundung des Chobe-Wildreservats auf Flusskreuzfahrten, Landrover-Safaris oder Fahrten mit dem traditionellen Mokoro (Einbaum). Außerdem werden Rafting-Touren auf dem Sambesi-Fluss angeboten, bei denen man an einem Tag vier verschiedene Länder (Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe) bereist. Eine Asphaltstraße führt zu den 69 km entfernten Viktoria-Fällen (Simbabwe), die man bei einem Hubschrauberrundflug am besten betrachten kann. Das Savuti/Linyanti-Gebiet, das im Westen an das Okavango-Becken und im Osten an den Chobe-Nationalpark grenzt, ist berühmt für seine Löwen und Tüpfelhyänen sowie Büffel- , Zebra- und Elefantenherden. Zu den teilweise luxuriösen Camps in diesem Gebiet gehören King’s Pool, Savuti, Duma Tau, Linyanti Zeltcamp sowie Selinda und Zibadjiana Camp.
Der ca. 5500 qkm umfassende Makagadikgadi/Nxai-Pan-Nationalpark liegt 32 km nördlich der Hauptstraße von Francistown nach Maun. Auf dem flachen Grasland weiden während der Regenzeit zahlreiche Tierherden, besonders Giraffen. Die Region ist vor allem für die Makgadikgadi-Salzpfanne bekannt, ein prähistorischer See, der nur in der Regenzeit Wasser führt und zu der Zeit mit unzähligen rosa Flamingos bevölkert ist. Riesige Zebra- und Gnuherden kommen hier zur Tränke. Wenn das Wasser im Makgadikgadi sinkt, ziehen die Tiere zum Fluss Boteti, wo sie bis zur nächsten Regenzeit bleiben, um dann weiter nordwärts zum Nxai-Becken zu ziehen. Zeltmöglichkeiten sind vorhanden, aber man sollte Wasser, Lebensmittel und Benzin mitbringen.
Südlich von Maun und dem Okavango-Becken liegt die riesige Kalahari Wüste, die nach Regenfällen im März und April erblüht und hunderte von Vogelschwärmen anzieht. Das Khutse-Wildreservat (240 km nordwestlich von Gaborone) besteht aus einer großen Savanne. Die Campingplätze sind recht einfach, man muss Wasser, Benzin und Verpflegung mitbringen.
Das Central Kalahari Game Reserve ist das zweitgrößte Schutzgebiet der Welt (51.800 qkm). In dieser Region leben die San oder Buschmänner, die Ureinwohner Botswanas, die heute noch mit Pfeil und Bogen jagen.
Der Gemsbok National Park (26.000 qkm) liegt im äußersten Südwesten an der Grenze zu Südafrika und trägt nach der Zusammenlegung mit dem südafrikanischen Kalahari Gemsbok Park (9600 qkm) den Namen Kgalagadi Transfrontier Park. Hohe Sanddünen und tiefe fossile Flussbetten bestimmen hier die Landschaft. Von Gaborone führt eine gepflasterte Straße nach Tsabong, ab hier kann man den Park nur noch mit Allradantrieb erreichen. Herden von Gems- und Springböcken sowie zahlreiche andere Antilopenarten, Geparden und Löwen können hier aus nächster Nähe beobachtet werden. Die beste Zeit für die Wildbeobachtung sind die Wintermonate von Mai bis September. Zwischen Dezember und März ist es sehr heiß und es muss mit Platzregen und heftigen Gewitterschauern gerechnet werden. Die ansonsten trockenen Flüsse können dann plötzlich Wasser führen, Wege werden unpassierbar und Teile des Parks müssen für den Autoverkehr geschlossen werden. Camps im Park sind Mata Mata und Nossob im Norden und Twee Rivieren im Süden. Das Mabuasehube Game Reserve ist inzwischen Teil des Gemsbok National Parks geworden. Diese Region ist auch für ihre Salzpfannen bekannt, die in den verschiedensten Farben schillern. Antilopen, Füchse und über 170 verschiedene Vogelarten sind hier zu Hause. Die beste Besuchszeit ist von Juli bis September.

 

+  Kommunikation

Telefon

Internationale Direktdurchwahl. Die nationale Telefongesellschaft heißt Botswana Telecommunications Corporation (BTC). Einige öffentliche Telefonzellen stehen in Städten und größeren Siedlungen zur Verfügung, jedoch nicht in abgelegenen Gegenden.

Mobiltelefon

GSM 900. Mobilfunkgesellschaften umfassen Mascom (Internet: www.mascom.bw) und Orange (Botswana) Pty Limited. Der Empfangs-/Sendebereich beschränkt sich auf die besiedelten Gebiete.

Internet

Hauptanbieter sind die Botswana Telecommunications Corporation (BTC), IBIS und Mega (Internet: www.mega.bw). In allen Städten gibt es Internetcafés. Außerdem steht in allen größeren Hotels und Lodges Internetanschluss zur Verfügung.

Post

Luftpost nach Europa braucht 1-3 Wochen. Postämter gibt es in allen Städten, Post wird jedoch nicht zugestellt, sondern muss abgeholt werden (Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.15-12.45 und 14.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr).

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

 

+  Sicherheitsinformationen

 

 

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Botswana - Geparden

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Botswana - Moremi Third Bridge Camp

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Botswana - Elefanten

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Botswana - Victoria Falls

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Botswana - Chobe

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Botswana

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